Der

Weltensammler

Der Plan von Avenches von Erasmus Ritter, 1786

Heinz E.Herzig und Anne Hochuli-Gysel


Erasmus Ritter (1726–1805)

Der Sohn des Berner Stadtarztes Johann Jakob Ritter erhielt zwar schon als Dreizehnjähriger das Recht, an der Hohen Schule zu Bern zu studieren, absolvierte jedoch eine Baumeisterlehre, an die sich einige Gesellenjahre in Genf und Bern anschlossen. Zwischen 1747 und 1756 führten ihn ausgedehnte Studienaufenthalte zuerst nach Kassel und Göttingen, dann über Holland nach Paris, Florenz und Rom. In Paris arbeitete Ritter an der Ecole des arts sowie am Bureau des dessinateurs, an welchem – wie an der Ecole des ponts et chaussées – künftige Ingenieur-Architekten ausgebildet wurden. In Rom verkehrte er in den Kreisen der Académie de France und lernte die verschiedensten Kunstrichtungen kennen. Natürlich vertiefte er auch seine Kenntnisse in der antiken Kunst, der er bereits in Frankreich begegnet war. Seit 1756 bearbeitete er in Bern teils private, teils staatliche Bauaufträge, zog sich jedoch in der Mitte der Sechzigerjahre aus seinem Beruf zurück. Als Verwalter des städtischen Kaufhauses trat er in den Dienst der bernischen Zollverwaltung, was ihm und seiner Familie die materielle Existenz sicherte und ihm offenbar auch erlaubte, seiner künstlerischen Tätigkeit weiterhin zu obliegen und seine internationalen Beziehungen zu pflegen. Aber auch die bernische Obrigkeit wusste seine Kenntnisse zu schätzen und nahm diese für Avenches in Anspruch.

Der Plan


Abb. 1: Ausschnitt aus dem Plan von Avenches von Erasmus Ritter, 1786 (Bern, Sammlung Ryhiner).

Im Februar 1786 erteilte der Rat Erasmus Ritter den Auftrag, in Avenches einen Augenschein zu nehmen und darüber schriftlich Bericht zu erstatten. Als etwas später der in Avenches weilende englische Lord Spencer Compton, achter Earl of Northampton, um eine Grabungsbewilligung nachsuchte, wurde ihm diese zwar erteilt, er aber zugleich angewiesen, sich in allem Ritter zu unterziehen. Der Lord musste zudem die Kosten selber tragen und alle Funde abgeben. Ritter besass also eine Art Vollmacht der Regierung und erstellte eine Dokumentation über die einzelnen Grabungen, zu welchen auch ein Plan gehört. In dem nicht publizierten, aber als Nachlass der Burgerbibliothek in Bern übergebenen Sammelband Antiquités de la Suisse sind sowohl der durch Ritter zitierte Plan David Fornerods als auch zwei kolorierte Pläne Ritters erhalten, welche wahrscheinlich demjenigen der Sammlung Ryhiner als Vorlagen dienten. Fornerods Karte erweist sich als eine Aufnahme der Gemeindegebiete von Avenches und Donatyre, während Ritters Plan als archäologische Karte bezeichnet werden kann. Ihm kommt heute deshalb eine grosse Bedeutung zu, weil er zeigt, welche Ruinen und Funde im späten 18.Jahrhundert schon bekannt waren, welche heute noch vorhanden oder verschwunden sind:

Die Stadtmauer (Abb.2: Buchstabe A) umfasst die Stadt als unregelmässiges Polygon, von den ursprünglichen 73 Türmen sind zu Ritters Zeiten drei in Teilen noch erhalten (Abb.2: Buchstabe B). Der nördliche von ihnen ist zusammen mit der Stadtmauer dem Bau der Eisenbahnlinie gewichen, der südöstliche, zwischen Donatyre (Donatire) und Villarepos (Vilarpeau) gelegene, ist zusammen mit der Mauer heute ebenfalls verschwunden. Es fehlt auch das Mauerstück, welches vom Stadthügel zum vieu chemin, der heutigen Kantonsstrasse, hinunterführte, und ebenso dessen Fortsetzung, die wohl dem Bau der neuen Strasse nach Fribourg zum Opfer fiel.

Bereits eingezeichnet sind Theater, Cigognier-Heiligtum und Amphitheater, dieses allerdings in stark veränderter Form. Sichtbar und als solche identifiziert war damals schon die Thermenanlage der Insula 19. Sie ist zu einem späteren Zeitpunkt verschwunden, um dann 1993 bei einer Notgrabung teilweise wieder aufgedeckt zu werden. Eine nicht identifizierbare Ruine östlich des Cigognier wird durch Ritter als «Mausoläum» bezeichnet, was natürlich so nicht stimmen kann, weil ein Grabbau nicht innerhalb der Stadtmauern stehen konnte. Es handelt sich wohl um Ruinen des noch heute mangelhaft untersuchten Forums von Aventicum (Insulae 22, 28, 34, 40). In den östlich davon liegenden Ruinen dürften mit grosser Wahrscheinlichkeit heute verschwundene Teile der Forumsthermen En Perruet zu erkennen sein. Südlich dieser Fundstelle ist eine andere eingezeichnet, die einen grösseren Fund von Amphoren kennzeichnet.


Abb. 2: Plan von Avenches von Erasmus Ritter, 1786. Format 39 x 35 cm.

Von den heute nicht mehr sichtbaren Funden sollen im folgenden das Mosaik E. 1755, das so genannte Bacchus-Mosaik, sowie E. 1735 in der Flur La Maladeyre behandelt werden. Beide Mosaikböden sind intakt entdeckt worden, heute aber nicht mehr erhalten. Von den noch erhaltenen Bauwerken werden das Cigognier-Heiligtum und das Amphitheater besprochen. (Die nachfolgende Nummerierung der Beispiele bezieht sich auf die römischen Ziffern in Abb. 5.)

Beispiel I: Das so genannte Bellerophon-Mosaik

Auf Erasmus Ritters Plan figuriert am nordöstlichen Rand des römerzeitlichen Stadtgebietes der Vermerk E. La Maladajre. 1735 (vgl. Abb.2 und Abb.5: I). Damit wird der Fundort des grossen Mosaikes bezeichnet, das 1735 sozusagen intakt gefunden und gleich nach der Entdeckung vom Architekten David Fornerod gezeichnet wurde; trotz grosser Detailtreue hat sich ungewollt der Zeitstil in die Darstellungen der menschlichen Figuren eingeschlichen (Abb.3). Wenig später wurde dieses Mosaik wieder zugeschüttet und mit einem leichten Schutzbau versehen, Massnahmen, die heute ganz modern anmuten, ist doch die Einschüttung der beste Schutz eines Mosaikes im Gelände.

Lord Spencer Compton veranlasste Ritter 1786, das Bellerophon-Mosaik wieder freizulegen. Es sollte in einem von Ritter selbst entworfenen Gebäude integriert werden, das so zum ersten Ortsmuseum in Avenches hätte werden können. Der Berner Landvogt und die Bevölkerung verwarfen dieses Projekt, deshalb zeugt allein noch der Plan Ritters von diesem Vorhaben. Das Mosaik blieb also freigelegt und war dem Zerfall ausgesetzt. 1884 konnten nur noch zwei kleine Fragmente geborgen werden, das ganze übrige prachtvolle Mosaik war wegen des Witterungseinflusses bereits zerstört.

Ritters Bezeichnung der Fundlage auf dem Plan sowie die Angabe des Fundjahres erlauben zusammen mit der Beschreibung, die er selbst im Mémoire abrégé gibt, diesen vollständig verschwundenen Mosaikboden, ein Juwel unter den bekannt gewordenen Ausstattungen der Privathäuser in Aventicum, zu erfassen. Die Zeichnung von David Fornerod bleibt nicht nur das einzige Zeugnis des Gesamtkonzeptes des Mosaikes, sie erlaubt auch eine Datierung des verlorenen Originales ins mittlere 3.Jahrhundert n.Chr.


Abb. 3: Das Bellerophon-Mosaik, gezeichnet von David Fornerod. Mosaikgrösse 4 x 5 m (Avenches, Musée romain).

Beschreibung des Mosaikbodens

Das verlorene Mosaik mass 4x5m. Es besitzt einen quadratischen Hauptteil, dessen Komposition auf den Diagonalen und den Mittellinien des Quadrates aufgebaut ist. Im Zentrum befindet sich ein vielteilig gerahmtes Feld, das den mythischen Helden Bellerophon auf Pegasos, dem geflügelten Pferd, darstellt. Erasmus Ritter verdanken wir die Kenntnis, dass dieses Mittelfeld schon bei der Auffindung des Mosaikes zerstört war und laut Augenzeugen vom Zeichner David Fornerod frei hinzu komponiert worden ist (Mémoire abrégé, S.22). Rundum ist die Fläche dicht mit symmetrisch angeordneten geometrischen Motiven gefüllt. Diese tragen figürliche Elemente, z.B. mit vier Medaillons, in denen männliche Figuren die vier Windrichtungen personifizieren, abwechselnd mit Wildtieren in übereck gestellten Quadraten. Delphine schmücken die kleinen Zwickel an den Ecken des Mittelfeldes. Zur Randbordüre hin wurden in acht Halbkreisen jeweils ein Fisch eingelegt. Hinzu kommen das Motiv des Blitzbündels in den zwölf linsenförmigen Feldern sowie Blüten in den Dreiecken. Von diesem feinteiligen und vielfältigen Teppich existiert nichts mehr. Hingegen sind zwei Fragmente aus den Friesen erhalten, die auf zwei Seiten an das Quadrat angefügt sind: Sie zeigen Szenen der Treibjagd, gegliedert durch Ziermotive.

Beispiel II: Das Bacchus-Ariadne-Mosaik

Nordöstlich unterhalb des Amphitheaters ist auf Ritters Karte mit der Bezeichnung E. 1755 ein weiteres Mosaik eingezeichnet, das heute gänzlich verloren ist (Abb.1 und Abb.5: II). Es handelt sich um das grösste je auf dem Gebiet der heutigen Schweiz gefundene römerzeitliche Mosaik, es mass nahezu 18x12 m.

Dieses Mosaik hatte eine bewegte Geschichte. Erstmals wurde es 1708 freigelegt und wegen der landwirtschaftlichen Nutzung des Grundstückes unverzüglich wieder eingedeckt. 1751 veranlasste der Landvogt von Avenches die Ausgrabung des gesamten Mosaikbodens. Davon sind zwei zeitgenössische Zeichnungen erhalten. Die eine stammt wiederum aus der Hand von David Fornerod, Burger von Avenches (Abb.4). Wir verdanken also die Kenntnis von Bildinhalt und Komposition allein diesen Zeichnungen. Denn trotz eines scheunenartigen Schutzbaues erfolgte bereits wenige Jahre später eine weitgehende Zerstörung, weil ein französischer Adliger den missglückten Versuch unternahm, das Mosaik zu heben und nach Frankreich zu exportieren. 1779 konstatierte Johann Wolfgang von Goethe auf seiner Schweizer Reise den miserablen Erhaltungszustand des Mosaikes und bedauerte den mangelnden Sinn der Obrigkeit für solch wertvolles Kulturgut.


Abb. 4: Das Bacchus-Ariadne-Mosaik, gezeichnet von David Fornerod. Mosaikgrösse etwa 18 x 12 m (Bern, Historisches Museum).

1798 schliesslich sollen die letzten Reste durch einquartierte napoleonische Kavallerieeinheiten zerstört worden sein. Heute erinnert nur noch der Strassenname, Rue du Pavé (= Mosaik), an dieses römische Meisterwerk.

Nachdem bereits 1971 in nächster Nähe des Bacchus-Ariadne-Mosaikes gegraben worden war, stiess man dank ausgedehnten archäologischen Bodenuntersuchungen 1991 und 1995 auf den Grundriss der über 200m langen palastartigen Anlage, in deren Symmetrie-Achse das Mosaik den grossen Repräsentationsraum geschmückt hat.

Beschreibung des Mosaikbodens

Das Mosaik ist in drei Felder gegliedert. Im mittleren befand sich vor dem achteckigen Marmorbecken die namengebende mythologische Darstellung: Die Nymphe Ariadne, die Theseus den Weg aus dem Labyrinth gewiesen hatte und von diesem später auf der Insel Naxos zurückgelassen wurde, wird vom Weingott Bacchus im Schlaf überrascht. Die beiden seitlichen Felder setzen sich aus achteckigen Medaillons zusammen, die grösstenteils mit geometrischen Motiven geschmückt sind, verschiedentlich aber auch Darstellungen von Satyrn und Mänaden, den Gefolgsleuten des Bacchus, zeigen. Zur bequemeren Lesbarkeit der Zeichnung drehte der Zeichner David Fornerod alle Figuren in dieselbe Richtung.

Das Mosaik wird in die Zeit um 200 n.Chr. datiert.


Abb. 5: Archäologischer Plan von Avenches mit Eintrag der besprochenen Objekte: I Bellerophon-Mosaik, II Bacchus-Ariadne-Mosaik, III Cigognier-Heiligtum, IV Amphitheater (Avenches, Musée romain)

Beispiel III: Das Cigognier-Heiligtum

Erstmals abgebildet von Matthäus Merian d. Ä. im Jahre 1642, erfolgte die erste genaue Bauaufnahme der noch vorhandenen Reste des Heiligtums durch Erasmus Ritter. Er beschrieb und zeichnete nicht nur die Pfeilersäule (Abb.7), sondern eine Reihe von Architravblöcken, die damals noch in unmittelbarer Nähe zerstreut lagen oder an verschiedenen Stellen in Avenches verbaut worden waren. Aus Ritters Beschreibung ist zu erfahren, dass der Name Cigognier, d.h. die Säule, auf der Störche ihr Nest hatten, schon vor seiner Zeit verwendet worden ist. Er interpretierte die Pfeilersäule als Teil einer Toranlage des Forums von Aventicum, das sich in Richtung des römischen Theaters erstreckt haben soll (Abb.1: D und Abb.5: III). Er gewann diese Auffassung auf Grund der beiden seitlichen Portikus-Flügel, die noch 1747 auf dem Plan von David Fornerod sichtbar, zu Ritters Zeiten aber offensichtlich schon weitgehend abgerissen waren. Als ein grosser Kenner der römischen Architektur zog Ritter zahlreiche Vergleiche zu verschiedenen ihm bekannten römischen Monumenten und betonte immer wieder die ausserordentliche Qualität der Anlage, von der er auch vermutete, sie könnte zu Ehren des Kaisers Vespasian errichtet worden sein.

Erst im 20.Jahrhundert wurde dank den gross angelegten Ausgrabungen die riesige Heiligtumsanlage erkannt, von der noch eine einzige Säule der Tempelvorhalle erhalten ist. Ihre ursprüngliche Höhe betrug nahezu 10m. Dieses grösste auf Helvetierboden bekannte römerzeitliche Heiligtum besass eine Ausdehnung von rund 107x77 m. Das Heiligtum war reich geschmückt mit korinthischen Kapitellen, skulptiertem Gebälk und reichverzierten Reliefs. Zwei Gebälkblöcke sind auf der Aussenseite der mittelalterlichen Kirche in Avenches eingelassen. Die Hauptmasse des erstklassigen Baumaterials aus dem Jura wurde allerdings noch zu Ritters Zeiten zu Kalk gebrannt (Mémoire abrégé, S.11). Wir wissen heute, dass das Cigognier-Heiligtum nach 98 n.Chr. erbaut worden ist, mehr als zwanzig Jahre nach der Erhebung der Stadt Aventicum in den Stand einer Kolonie. Dank den dendrochronologischen Analysen kann das Fälldatum der Eichenpfähle, die zur Konsolidierung des Baukörpers in den sumpfigen Baugrund getrieben worden waren, ins Jahr 98 n.Chr. datiert werden.

Beispiel IV: Das Amphitheater und die «Grande-Route-de-Berne à Geneve»


Abb. 6: Zeichnerische Rekonstruktion des Amphitheaters, Aquarell von Erasmus Ritter (Bern, Burgerbibliothek).

Auf Ritters Plan wird, ebenso wie auf der 1783 durch Pierre Bel publizierten topographischen Strassenkarte, die Grande-Route durch die Stadt Avenches geführt. Aus Ritters Denkschrift geht zudem hervor, dass bei der Neuanlage der Chaussee 1751 die Bauleitung den südlichen Teil des Amphitheaters abreissen liess, und dass der nördliche Teil des Bauwerkes dem Schloss als Baumgarten diente.

Offenbar hat erst Ritter bemerkt, dass das Amphitheater dem Chausseebau zum Opfer gefallen ist. Er hat sich zwar noch bemüht, wenigstens die Masse der Längsachse sowie eines Gewölbes aufzunehmen, seine Rekonstruktion verrät jedoch mehr über seine im Studium und durch Anschauung gewonnenen Kenntnisse als über das tatsächliche Amphitheater von Aventicum. Wohl deshalb nennt er seine aquarellierte Tuschezeichnung bloss Idée generale de l’Amphitheatre d’Avenche (Abb. 6).


Abb. 7: Pfeilersäule des Cigognier-Heiligtums im Jahre 1784, Aquarell von Erasmus Ritter (Bern, Burgerbibliothek).

Seine Hinweise sind jedoch nicht ohne Interesse für die Geschichte des bernischen Chausseebaues, der seit 1740 systematisch vorangetrieben worden ist. Aus der Karte lässt sich nicht nur ablesen, dass die Chaussee in die Stadt verlegt worden ist, während der vieu Chemin den Ort umging. Ritters Bemerkungen geben zudem sowohl die Datierung der Anlage als auch ein Beispiel für die Trasseeplanung, die sich durch ältere Bauwerke nicht beeindrucken liess. Heute stellen wir fest, wie die damalige Planung rückgängig gemacht wurde, indem die moderne Kantonsstrasse auf den Spuren des vieu Chemin die Stadt Avenches wiederum umfährt.

Quellen

Burgerbibliothek Bern
Ritter, Erasmus: Antiquités de la Suisse (Mss. h.h. XXIa. 91, Planche XVII).

Staatsarchiv Bern
Ratsmanuale Nrn. 382–384 (StAB A II 968–970).

Bel, Pierre: Carte Topographique de la Grande Route de Berne à Geneve avec la Juste distance d’une ville à l’autre. Bern, 1783.

Ritter, Erasmus: Mémoire abrégé et Recueil de quelques Antiquités de la Suisse avec des Desseins levés sur les lieux depuis 1783. Bern, 1788.

Ritter, Erasmus: Plan de la ville d’Avenghe en Suisse et de l’ençeinte d’Aventicvm Helvetorvm. Bern, 1786. (Enthalten in: Ritter, Erasmus: Mémoire abrégé et Recueil de quelques Antiquités de la Suisse avec des Desseins levés sur les lieux depuis 1783. Bern, 1788).

Ritter, Erasmus: Plan de la ville d’Avenghe en Suisse et de l’ençeinte d’Aventicvm Helvetorvm. Faksimile-Ausgabe. Murten, 1994.

Literatur

Bögli, Hans: Aventicum. La ville romaine et le musée. 3.Ausgabe. Hrsg. Anne Hochuli-Gysel. Avenches, 1996. (Guides archéologiques de la Suisse 19). S.12ff.

Bridel, Philippe: L’Amphithéâtre et son histoire. In: Amphithéâtre – Tour du musée d’Avenches. Lausanne, 1997. (Publications du Service des bâtiments de l’Etat de Vaud 56). S.8.

Bridel, Philippe: Le sanctuaire du Cigognier. In: Cahiers d’archéologie romande de la Bibliothèque historique vaudoise 22. Avenches, 1982.

Lörtscher, Thomas Markus: Erasmus Ritter (1726–1805), eine internationale Architekten- und Ingenieurausbildung um die Mitte des 18.Jahrhunderts. Diss. Bern, 1993.

Rebetez, Serge: Mosaïques. Guide-complément à l’exposition réalisée par le Musée romain d’Avenches. In: Documents du Musée Romain d’Avenches 2. Avenches, 1997.


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